Mein Weg
Von der Oberfläche zur Struktur.
Studium Industriedesign
Schwerpunkt Produktdesign. Dinge, die man in die Hand nimmt. Eine Form braucht eine Begründung, und ein Fehler im Konzept ist später nicht mehr wegzugestalten. Das habe ich dort früh gelernt.
Master Design Projects
Designprojekte aus mehreren Perspektiven untersuchen: Gesellschaft, Wirtschaft, Unternehmen, öffentliche Hand, Wissenschaft.
Agentur · seit 2022
Marken, Kampagnen und digitale Produkte im selben Team, oft im selben Monat: eine Buchungsplattform für die duale Ausbildung, eine virtuelle Messe für Fondsboutiquen, dazu Key Visuals, Design-Systeme und Printmedien.
Weiterbildung aus Eigeninitiative
2025 ein selbst bezahlter Frontend-Kurs, 2026 eine Weiterbildung zu KI-Workflows: von der einzelnen Aufgabe zum Werkzeug, zum Ablauf, zum Agenten. Beides bringe ich seitdem in die tägliche Arbeit ein.
Oberfläche hieß bei mir lange Grafik und UI. Heute ist sie für mich das Ergebnis. Vorher wird entschieden, wie Informationen zusammenhängen und was technisch möglich ist. Wer das versteht, gestaltet nicht nur, was man sieht, sondern das, was trägt. Deshalb gehe ich Projekte von der Struktur her an.
Design-Haltung
Die härteste Einschränkung
gestaltet mit.
Die Einschränkung zuerst suchen. Jedes Projekt hat eine Vorgabe, die sich nicht verhandeln lässt: ein fester Go-Live-Termin, ein System, das der Kunde bereits nutzt, eine Buchung, die nur die Lehrkraft auslösen darf. Sie legt fest, was überhaupt möglich ist. Darauf stütze ich jede weitere Entscheidung.
Früh mit Entwickler:innen, Kunden und Nutzer:innen sprechen. Was nicht umsetzbar ist oder niemand braucht, bleibt eine Skizze.
Jede Entscheidung begründen können. Gestaltung, die ich nicht begründen kann, ist Geschmack. Geschmack lässt sich nicht verhandeln, Argumente schon.
Persönlich
25 Jahre Kalligrafie.
Japanische Kalligrafie übe ich seit der Grundschule, inzwischen gebe ich auch Workshops. Sprachkenntnisse braucht es dafür keine, nur die Aufmerksamkeit für den Moment, in dem ein Zeichen entsteht. Und danach Abstand. Ich hänge die Zeichen auf und schaue an verschiedenen Tagen, wie sie wirken. So gehe ich auch mit Entwürfen um.
Das Foto auf der Startseite habe ich unterwegs aufgenommen. Reisen, Abenteuer und Natur geben mir die Perspektive, die ich auch im Design brauche.

Wie diese Seite entstanden ist
Bauen geht schnell.
Entscheiden nicht.
Diese Seite habe ich selbst konzipiert, gebaut und veröffentlicht, KI-gestützt mit Claude Code: beschreiben, prüfen, verwerfen, neu ansetzen. Der Engpass liegt dabei nicht mehr im Umsetzen, sondern in der Entscheidung und in der präzisen Formulierung.
- Technik
- Reines HTML, CSS und JavaScript, kein CMS, keine Plugins. Das Framework Astro baut die Seiten vorab, auf dem Server läuft danach nichts mehr. Gehostet auf Cloudflare Pages.
- Schriften
- Selbst gehostete Schriften. Kein Aufruf an Google Fonts oder andere Dienste, damit beim Seitenaufruf keine IP-Adresse an Dritte geht.
- Tracking
- Keines
- Zugänglichkeit
- WCAG 2.2 AA, Kontraste geprüft
- Quellen
- Alle Projektinhalte öffentlich rekonstruiert
- Repository
- Privat, öffentlich ist nur die Seite selbst
Design, das entscheidet.
Design, das wirkt.
Design, das bewegt.


